Nachfolgend informiert der BBV auszugsweise über von ihm seit 1997
durchgeführte Aktionen und Veranstaltungen sowie über initiierte bzw.
fachlich begleitete Projekte zur Standortpflege.

Für die Zeiten davor siehe die Festschrift "Seit 150 Jahren aktiv"

Außerdem ...

... wussten Sie, dass die 2002/03 vom BBV initiierten Internetauftritte

www.bergedorf-info.de

und

www.bergedorf-tourismus.de

Informationen über die im Osten Hamburgs gelegene
"Stadt- und Kulturlandschaft Bergedorf" bereithalten?

www.bergedorf-info.dewww.bergedorf-tourismus.de

2011

 

Der Bergedorfer Bürgerverein hatte auch in diesem Jahr viele Besucher auf seinem Bautage-Stand

 

Poster informierten u.a. über die schon herausgegebenen und geplanten Stadtteilfalter sowie die neue amtliche Wanderkarten-Mappe

 

Bergedorfer Bautagen Bergedorfer Bautagen

Bergedorfer Bautagen Bergedorfer Bautagen

 

Die Internetarbeitsgruppe stellt eine Chronik für ”850 Jahre Bergedorf” vor

  Lesezeichen-2012
  Lesezeichen-2012

2010

 

Grüne Tafel zur Erinnerung an das Flammenkreuz von Neuengamme .

  Lesezeichen-2012

Hier ein Bericht aus der Bergedorfer Zeitung vom 6. Nov. 2010

Bericht ansehen

 

Mit einem an seine Mitglieder verschickten Lesezeichen erinnert der BBV an Jubiläen in 2012 .

  Lesezeichen-2012
 

Der offene Brief des BBV vom 27.10.2010 an Bürgermeister und Kultursenator .

Weitere Informationen unter www.bergedorfer-bürgerverein.de > Unser Museum, Museumsdiskussion 2010

 

Bergedorfer Bautagen

 

 

In diesem Jahr war der BBV zum 4.Mal auf den Bergedorfer Bautagen, die jetzt zum 10. Mal hier stattfanden.


So konnten wir hier u.a. den neuen Falter "Bergedorf / Der kleine Altstadt-Rundgang" sowie unsere Bergedorf bewerbende Internetauftritt vorstellen. Die Vereinsmitglieder Kaffee-Timm und Gartenbau Holger Eggers unterstützen den Stand mit Bergedorf-Pralinen (waren kleine Preise) und Maiblumentöpfen (zur Dekoration). Die Standbetreuer konnten wieder viele Besucher auf dem Stand begrüßen.

 

Bergedorfer Bautagen Bergedorfer Bautagen

Bergedorfer Bautagen Bergedorfer Bautagen

 

Erste Seniorenpost

 

Der Bürgerverein konnte sich in Bergedorfs erster Seniorenpost, erschien Anfang März 2010, per Artikel vorstellen.

 

Bergedorfer Bautagen

2009

 

Bergedorfer Bautagen

 

Der BBV ist jetzt zum 3. Mal auf den Bergedorfer Bautagen (28.+29. März 2009).
Viele Gespräche drehten sich um die Möglichkeiten und Angebote der beiden Stadtteil-Internetauftritte sowie das Jahresprogramm des BBV.

  Bergedorfer Bautagen Bergedorfer Bautagen

2008

 

Tourismus Hamburg

 

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung des "Tourismusverband Hamburg e.V." wurde der BBV als 1000 Mitglied des Verbandes begrüßt.

 

Der BBV ist Mitherausgeber der 3. Auflage der
"Wander- und Kulturkarte Bergedorf und Umgebung";
Die Kartenmappe enthält eine thematische Stadtkarte 1:25.000
mit über 200 sehenswerten Stationen, Wander- und Radwegen,
vielen weiteren Hinweisen, amtlichem Straßenverzeichnis
und einem illustriertem 60-seitigen Beiheft.

 
Wander- und Kulturkarte Bergedorf und Umgebung
 

Herausgegeben vom Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung
in Zusammenarbeit mit dem Wanderverband Norddeutschland
und dem Bergedorfer Bürgerverein.

 

Bergedorfer Bautagen

 

In diesem Jahr ist der BBV erstmals mit einem eigenen Stand auf den 8. Bergedorfer Bautagen vertreten.
Viele Besucher konnten am Stand begrüßt und ihnen Tipps für Bergedorf-Besuche gegeben werden; für Hamburg-Tipps erhielten sie den "Neustädter".

  Bergedorfer Bautagen

2007

 
 

Bergedorfer Bautagen

 

Am Bautage-Stand des Bergedorfer Grundeigentümer-Vereins war in diesem Jahr der BBV als Gast und konnte für seine Stadtteil-Arbeit werben. Er zeigte hier u.a. den von Dr. Wüstenhagen erstellten Bergedorf-Film.

  Bergedorfer Bautagen Bergedorfer Bautagen
 

Lehrwanderpfad von 1979 in 2007 erneuert

 

1979 legte der Bergedorfer Bürgerverein einen Lehrwanderpfad auf dem Gojenberg an.
Einer der Startpunkte des mit beschrifteten Findlingen und Holzschildern geführten Weges war der Parkplatz vor der Sternwarte (Ecke Gojenbergsweg / An der Sternwarte). Der Weg führte über die Schorrhöhe ins Friedhofsgelände. Ausgewählte Bäumen und besondere Strauchgruppen erhielten angebrachte grüne Schilder mit botanischen Informationen.
Wie wir 2005/06 feststellten waren in der Zwischenzeit etliche der alten Schilder nicht mehr vorhanden und auch die Wegeführung nicht mehr klar erkennbar.
Eine Lösung musste her!

 
Lehrwanderpfad-SteinLehrwanderpfad-Blick

Auf Beschluss der BBV-Jahreshauptversammlung 2006 wurde nun in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Börnsen 2007 die ehem. Wegeführung des Lehrwanderpfads zum "Natur- und Geschichtspfad Bergedorf - Börnsen" verlängert und durchgehend neu ausgeschildert. Außerdem wurde in hoher Auflage ein Faltblatt gedruckt, das die Wegeführung und ihre Sehenswürdigkeiten "links + rechts des Weges" erläutert.

Hier ein Bericht aus der Bergedorfer Zeitung vom 14. Aug. 2007

Bericht ansehen

Ulf Schirmer beim Schild aufstellen.Schild

Weitere Informationen unter www.bergedorf-info.de > Freizeit.

Eine Tafel für den Verlo-Stein

Dieser große Stein stand einst an der Grenze zu Wentorf und kam Ende des 19. Jahrhunderts in den Schlossgarten.

Die Bergedorfer Zeitung vom 20. Oktober 2007 schrieb einen Bericht dazu.

Bericht ansehen

Internetseiten

Die vom BBV bereit gestellten und laufend ergänzten Bergedorf-Internetseiten
www.bergedorf-info.de und www.bergedorf-tourismus.de erfreuen sich großer Beliebtheit.
So findet man hier "in Bild & Text" fachkundig erarbeitete Bergedorf-Informationen, die jetzt seit 2002/03 viele Tagesbesucher, Touristen und Wanderer für Besuche in Hamburgs östlichem Stadtteilnutzen!

PRESSE: Bille Wochenblatt vom 10.05.2007

Seit Juni 2007 eine WebCam auf dem CCB

Seit dem 29. Juni 2007 darf der BBV die Webcam der Fundus-Gruppe mitnutzen, um die Bauarbeiten an der Bergedorfer Straße und später die ZOB-Umbauarbeiten im Internet zu dokumentieren.

Zu sehen unter:
www.bergedorf-webcam.de bzw. www.bergedorf-info.de > webCam

www.bergedorf-webcam.de

Dieses Konzept entwickelte der BBV schon Ende 2006; im Mai 2007 wurde diese Idee von der Bergedorfer CDU-Fraktion durch einen Antrag an die Bezirksversammlung unterstützt.
Was daraus geworden ist und wer "aufgesprungen" ist, siehe die diese Presseartikel:

Bergedorfer Zeitung vom: 21.07.2007
Bergedorfer Zeitung vom: 24.07.2007

2006

 

Neujahrsempfang

Wie schon seit 1982 findet alljährlich Anfang Januar der gemeinsame Neujahrsempfang von Bergedorfer Bürgerverein und Bezirksamt im Rathaus statt. Musikalische Einlagen traditionell durch die Bergedorfer Liedertafel.

2005

 

BBV veröffentlicht Bergedorf-Luftbilder

2004 konnte der BBV etliche Bergedorf-Luftbilder aus der jüngeren Vergangenheit erwerben. Daraus entwickelte Gerd Hoffmann zum Sommer 2007 ein Luftbildbuch sowie eine Luftbild-CD. Die Negative übergab der BBV dem Museum zur Erweiterung der 1893 vom BBV gegründeten Heimatsammlung.

Bergedorfer Zeitung vom: 20.05.2005

Spende vom BBV-Sterntalertag 2004

Im März 2005 erhielt an Georg Schumacher, als Leiter der "Diakonie- und Sozialstation Bergedorf", als Spende den Überschuss aus dem Verkauf vom Sterntalertag 2004.

Bergedorfer Zeitung vom: 31.03.2005

2004

 

BBV-Stadtteilrundfahrt - diesmal nach Harburg

Im Juni 2004 "erfuhren" wir mit dem Bus Wilhelmsburg, die größte Flussinsel Europas, und besuchten Gebiete unterschiedlichster Strukturen: Arbeiten, Landwirtschaft, Hafenindustrie, Wohnen und Freizeit. Ausgewählte Besichtigungspunkte waren u.a. das Hafengelände bei Schuppen 50, die Neubebauung im Bereich des Hafens Harburg, das Heimatmuseum Wilhelmsburg (kleine, aber feine Kaffeepause) und die Bunthausspitze. Einen guten Ausblick auf Waltershof und die Elblandschaft hatten die Teilnehmer bei der Busfahrt über die Köhlbrandbrücke…

BBV-Stadtteilrundfahrt - nach HarburgBBV-Stadtteilrundfahrt - nach Harburg

Diese Fahrt war eine gute Ergänzung zu der 2003er-Fahrt, die uns ins Gebiet der Vier- Marschlande geführt hatte.

Sterntaler-Gewinn fürs Hospiz

Seit Jahrzehnten unterstützt der BBV mit dem Überschuss aus den Einnahmen am Sterntalertag (Sonnabend vorm 1. Advent) sozial bzw. karitativ tätige Einrichtungen im Bezirk Bergedorf.

Bergedorfer Zeitung vom: 26.02.2004

2003

 

BBV-Wochenendfahrt nach Dresden

In diesem Jahr bot der BBV für seine Mitglieder und Freunde Anfang September eine Wochenendfahrt in die Hamburger Partnerstadt DRESDEN an. Im Programm war u.a. eine Stadtrundfahrt, ein Abendessen im Sophienkeller des Taschenbergpalais, eine Stadtführung in die barocke Altstadt mit Besuch der staatlichen Kunstsammlungen und eine Führung durch die Semperoper, Besuch der Dresdner Kreuzkirche.

BBV-Wochenendfahrt nach DresdenBBV-Wochenendfahrt nach Dresden

Ein Sonderprogrammpunkt war der Ausflug in die Porzellanstadt Meißen mit Besichtigung der Schauwerkstatt der Manufaktur... Trotz des vollen Programms war auch Zeit für persönliche Freizeit mit eingeplant.

Bergedorf in Internet

Der 1. Vors. des BBV, Jürgen Hillmer, stellte beim Neujahrsempfang 2003 die von BBV initiierte Internetseite
www.bergedorf-info.de vor, auf der jetzt in "Text+Bild" weltweit auf die vielen besuchenswerten Sehenswürdigkeiten im Bezirk Bergedorf (also Bergedorf, Lohbrügge mit Boberg, Vierlanden, Marschlande) hingewiesen wird.
Einige Monate später kam dann noch www.bergedorf-tourismus.de (mit Hotels und Gastwirtschaften) dazu.

2002

 

Tourismus-Experte gefordert

Zu den Überlegungen zur geplanten Gründung eines Bergedorfer Tourismus-Arbeitskreises wurde auch der BBV gefragt. Er machte Vorschläge und stellte Rahmen-Bedingungen auf; siehe dazu den folgenden bz-Artikel.

Bergedorfer Zeitung vom: 15.08.2002

Der BBV zeigt Ziele für Touristen

Plan

- Klicken sie auf das Bild um den Plan zu vergrößern -

Dieses große Poster informierte Besuchern über die Sehenswürdigleiten im Alt-Bergedorfer Zentrum. Es hing aber leider nur in den Sommerhalbjahren 2002 + 2003 im bezirklichen Schaukasten am Bergedorfer Hafen; also beim Schiffsanleger an der Serrahnstraße.

Bergedorfer Zeitung vom: 26.06.2002

2001

 

Eine grüne Tafel für Chrysander

Jeweils 1997 und 2001 initiierte der Bergedorfer Bürgerverein bei seinen Mitgliedern und Freunden Sammlungen um in Bergedorf mit "Grünen Tafeln" an das Leben, Schaffen und Werk von Alfred Lichtwark (1852 in Reitbrook geboren) und Friedrich Chrysander (wohnte bis 1901 in der heutigen Chrysanderstraße) zu erinnern.
Die folgende PDF-Datei enthält Informationen zur Chrysander-Tafel.

Chrysander-Tafel

Klicken Sie auf das Bild um die PDF-Datei (125 KB)herunter zu laden.

2000

 

"Bergedorf ... im Osten Hamburgs"

Der BBV gibt, nach Vorarbeiten in 1999 und ohne Förderung aus Wirtschaft und Politik, eine werbefreie und viel beachtete farbigen Stadtteil-Broschüre in einer Auflage von 10.000 Exemplaren heraus. Sie trägt den Titel:
"Bergedorf ... im Osten Hamburgs"
und wird vom BBV u.a. an zahlreiche Vereine in der Metropolregion verschickt, um sie auf Bergedorf als Tages-Ausflugziel hinzuweisen.

"Bergedorf ... im Osten Hamburgs"

Klicken Sie auf das Bild um die PDF-Datei (2700 KB) herunter zu laden.

Bergedorfer Zeitung vom: 18.08.2000

1999

 

Begleitung am "Runden Tisch"

Begleitung des "Runden Tisches" zum Bau eines neuen ZOB-Bergedorf.
Sowie Infoabende zu dem Thema, aber auch erste Überlegungen zur Standortwerbung (Ergebnis in 2000 mit der Stadtteil-Broschüre).

Presse am: 15.04.1999

1998

 

 

"Wir in Bergedorf / WiB"

Vertreter des BBV-Vorstandes sind Mitglied der überparteiischen Arbeitsrunde
"Wir in Bergedorf / WiB" der Wirtschaftlichen Vereinigung und stellen ihre Arbeit und Ideen vor.

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1997

 

Eine grüne Tafel für Lichtwark

Erstmals 1997 initiierte der Bergedorfer Bürgerverein bei seinen Mitgliedern und Freunden Sammlungen um in Bergedorf mit "Grünen Tafeln" an das Leben, Schaffen und Werk von Alfred Lichtwark (1852 in Reitbrook geboren) zu erinnern.

Die PDF-Datei enthält Informationen zur damaligen BBV-Aktionen,
die von vielen Bergedorfern unterstützt wurde:

grüne Tafel für Lichtwark

Klicken Sie auf das Bild um die PDF-Datei (210 KB) herunter zu laden.

150 Jahre jung = Bergedorfer Bürgerverein von 1847

Presse am: 16.10.1997

...dazu: Eine plattdeutsche Laudati

Die folgende in Plattdeutsch gehaltene Laudatio zum 150. Jubiläum des Bergedorfer Bürgervereins wurde am 14. Oktober 1997 von Bernd Reinert (Kirchwerder), damals Gymnasiallehrer und CDU-Bürgerschaftsabgeordneter, gehalten. Bernd Reinert hat später auch für die Hamburger Bürgerschaft die alljährliche plattdeutsche Sitzung eingeführt.

Bernd Reinert

"Verehrte Fro Vörsittersch Hänel,
leeve tweete Vörsitter Gerd Hoffmann,
leeve Herr Präsident Weidmann,
leeve Lüüd!

Dat deit mi jo leed, man as Veerlanner mutt ick seggen, wat de Bardorpers all jümmers 'n beten mall weuern.

Dor geev dat vör mehr as hunnertföfftig Johr Lüüd, de leeber hochdüütsch snacken wullen as plattdüütsch. Dat kann ick sogor bewiesen: dor geev dat 'n Zeitung, de heet "Bergedorfer Wochenblatt", wo allens op hochdüütsch schreben weur. Is doch mall sowat: bi uns in Veerlannen kunn de Schriever sien Blatt nich verkeupen, wi höbbt dat nich so mit frümde Sproken. Man de Kerl, de dat Blatt mook, weur op sien Oort ook plietsch: 1842 keum je de Iesenbohn vun Bardorp no Hamburg, 1846 de vun Bardorp no Berlin, un so hett he sien Kind "Bergedorfer Wochenblatt und Eisenbahn-Zeitung" nöömt un se denn ook mit de Iesenbohn wegschickt un annerwegens verköfft. De Schriever heet Christoph Marquard Ed, un dan Nomen mööt wi uns marken.

Zeitung un Iesenbohn harrn se, en Stadtschool ook. Dor in de School weur Hochdüütsch lehrt - ick froog mi: woto eeg'lich? No, de Schoolmeister wull dat nich anners, ick gleuv, he steek mit dan Schriever ünner en Deek: he wull woll, wat de jungen Lüüd dan Ed sien Blatt keupen deen. Düsse Schoolmeister, dat weur di ook so een: Rektor Georg Friedrich Ritter weur sien Nomen, un he weur en sunnerlichen Macker: 'n Tied lang hett bi em mol 'n Perfesser wohnt, dan se in Göttingen rutsmeten harrn, en Hoffmann vun Fallersleben. De harr öllig 'n poor Grappen in'n Kopp un schreev Gedichten öber Düütschland und "Einigkeit und Recht und Freiheit" un so. Wat schall nu so'n verrückten Kroom? He hett nix as Maleschen dorvun hatt.

Un sien Fründ Ritter ut Bardorp? De harr noch nich nooch dormit, sien dree Herrn Hamborg, Lübeck un Bardorp to deenen, de wull ook noch Düütschland öber sick hebben. Un denn hett he dat Düütschlandleed vun düssen Hoffmann mit sien Bardorper Leedertofel instudeert un öberall sungen, toeers wull 1844. Is keen Wunner, wenn denn de Lüüd op wunnerliche Gedanken kummt.

Un so'n Lüüd as Ritter und Ed, un noch 'n poor Dutz' anner, de dachen sick nu wat ut, wat dat in gans Hamborg nich geev: se wullen en "Bürgerverein" grünnen. 1847 weur dat, hüüt vör hunnertföfftig Johr - in Würklichkeit weur dat tworsten an'n sööften Oktober, man se wull'n leeber dan veerteihns'n as jümehr Stiftungsdag, un so mööt wi een Week to loot fiern.

Wat weurn dat för Lüüd in dan Bürgerverein? Christoph Marquard Ed, dan Schriever vun de Iesenbohn-Zeitung, höbbt's to jümehr Präses wählt, to sien Viez moken se en Dokter Nölting, en Knokenbreker ut Allermeuh; Kooplüüd, Handwarkers un Pillendreihers höbbt ook mitmookt, de Froonslüüd-Quote weur Null, un so wiet güng dat je allens.

Alle veer Weeken wullen se in "Stadt Hamborg" to en Generalversammlung tosomenkomen, jümmers bi Vullmoond, wegen dat noch keen Strootenlantüchten geev, un ook gesellige Obends wulln se moken. Op de Oort kunnen se denn alle veerteihn Doog mol in'n Kroog, ohn dat de Olsch tohus wat to meckern harr.

Ober wat wullen se nu würklich mit jümehr Vereen? Dat höbbt se in de Statuten schreben, un dat weur so en verdreihten Kroom, dat kanns' gor nich op Platt seggen:

"Der Zweck des Bürgervereins ist die Beförderung eines freisinnigen Bürgertums durch Hebung der Vaterlandsliebe durch Annäherung der verschiedenen Berufsgenossen und Bekämpfung des Absonderungs-Geistes, durch Erhöhung der Würde des Bürgerstandes von Stadt und Land und durch Stiftung oder Unterstützung gemeinnütziger Anstalten, soweit dieselben im Bereich der Kräfte des Vereins liegen."

Wokeen schall dor nu ut klook warr'n? För mi heurt sick dat allens 'n beten öberkandidelt an, un blots ünner dan letz'n Punkt kunn'n sick bald wat vörstelln: 'n Spoorkass wull'n se opmoken, un de fiefdusend Courantmark harrn se ook gau tohopenkleit, man denn duur dat noch mehr as twee Johr mit de Spoorkass.

Dor keum jüm wat dortwüschen, wegen se Zeitung leest harr'n. Dat muß' di mol vörstelln: eben höbbt's mol 'n kloogen Gedanken, denn leest se Zeitung, un denn warrd se heel un deel unklook: in Frankriek harr dat an 23. Febuor 1848 'n Revolutschoon geven, un för so'n neemood'schen Kroom weurn uns Aktivisten vun'n Börgervereen ook foorts to hebben: blots veer Doog loter höbbt se sick in "Stadt Hamborg" tohopensett un no dat Motto "Wat de Franzoosen künnt, künnt wi all lang" en "Bürgerwehr" grünnt.

Dorbi deer dat gor nich neudig mit de Börgerwehr: dat geev je 'n Garnison in't Schloß, 'n poor Mann blots, de halbe Mannschaft jümmers krank oder invalid, man för lange Tied harr keeneen dat woogt, Bardorp mit Suldoten antogriepen. Un nu keumen de mit jümehr Börgerwehr, wulln Revolutschoon moken - un denn harrn se nich mol öllige Geweehrn: de weurn so oold un schedderig, wat du dormit blots üm de Eck scheten kunnst, man uns Börgers weurn wull to giezknüppelig, sick wat ölligs to keupen. Un dat is je wull ook wedder mall: wenn du meenst, du bruukst so'n Armee, denn musst' jüm ook goode Geweehrn geben.
De Kummandant weur natürlich ook en vun'n Börgervereen, de Schoolmeister Dr. Bülow, de woll so bi hunnert Mann ünner sick harr.

To düsse Tied, in März 1848, harr Bardorp mol gans hoogen Beseuk: de Kronprinz vun Preußen mook in "Stadt Lübeck" Statschoon, un dat keum so:
in Berlin weur't noch duller mit de Revolutschoon, un dor hett de Keunig to sien Söhn Wilhelm seggt, wat he man leeber no Unkel un Tante in Ingland utneihen schull. So hett he sick in Berlin in de Bohn sett, in sien eegen Waggon, un villicht hett he dor uns Bardorper Iesenbohn-Zeitung leest. Jedenfalls hett he rutkregen, wat dat in Hamborg ook nich veel ruhiger weur as in Berlin un wat se em in Hamborg bannig op'n Kieker harrn, un so is he leeber in Bardorp utstegen un hett sick hier Quartier söcht.
Nu stellt jo dat vör: de Kronprinz in Bardorp, mit blots twee Lüüd bi sick - un dorgegen uns Bardorper Armee mit hunnert Mann: dan Kerl harr'n se bi de Büx kriegen kunnt, se harr'n würklich Revolutschoon moken kunnt, wenn se Wilhelm vun Preußen in't Lock smeten harrn. Man nix höbbt se mookt, se sünd an düssen Obend leeber tohus bleven. So höbbt se de Schangs verpaßt, de Bardorper Börgerwehr groot in de Geschichtsbeuker to bringen.

Mit Scheeten un Suldot spelen harr'n se dat also nich so dull, se kunnen beter mit Poos un Papier ümgohn, un so hett de Börgervereen 'n Petitschoon an de Hooge Visitatschoon vun Hamborg un Lübeck opsett, wat se dat in de Pulletik anners reguleert hebben wulln:

- se wullen nu in de Beukers vun't Amt rinkieken - ook wenn't noch mehr as teihn Johr duurt hett, bet se dat dörsen: un denn keum rut, wat dat Amt Bardorp jedes Johr 'n scheunen Gewinn moken dee, dan sick Hamborg und Lübeck deelt höbbt, de Bardorpers höbbt dör nix vun afkregen.
- se wullen dan Paster sülben utseuken,
- allgemeen Wohlen hebben un all so'n Soken,
- ook schull de School vun de Kark trennt warrn,

un dor höbbt se 'n Barg vun dörkreegen.

So hett düsse Bardorper Börgervereen 'n gans hilles eerstes Johr hatt - un he hett dorbi öllig wat toweeg brocht. Un wenn ick mi dat so bekieken do, denn weur't doch good, wat düsse achtundföfftig Lüüd vör hunnertföfftig Johrn dormit anfungen höbbt, för Bardorp un de Minschen hier to arbeiden, un ick wünsch uns all, wat de Vereen noch lang so wiedermookt.

Mall sünd se eben doch nich, uns Bardorper un jüm ehr Börgervereen"

 

vor 1997

Über das Vereinsleben von 1847 bis 1997
sowie damalige Aktionen und Initiativen,
die teilweise noch bis in die heutige Zeit wirken,
berichtet die 1997er-Festschrift

"Seit 150 Jahren aktiv"

Seit 150 Jahren aktiv

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